Kia Ora!
Was gibts Neues zu berichten? Nun, zunächst einmal hatte ich vor ein paar Tagen einen massiven Heimwehanfall, einen ganzen Tag am Rande der Tränen gewesen und mich ziemlich allein gefühlt...
Eigentlich finde ich es erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis solch starkes Heimweh aufkam, ich hatte damit früher gerechnet. Ich bin hier an sich glücklich - nur gibt es manchmal Momente, da vermisst man seine Freunde, die Familie, die Nähe und die Wärme.
Am Abend hatte ich unseren wöchentlichen "chat" (wie geht es mir, wie war die Woche, was könnte besser sein, was war gut...)mit unseren Hosteltern und hab ihnen erzählt, dass ich Heimweh hatte.
Sie waren echt super lieb, haben mir Tipps gegeben um Freundschaften zu schließen, mich abzulenken und mir angeboten sie anzurufen oder auf einen Kaffee im Büro vorbei zu kommen, wenn ich Heimweh habe.
Zusätzlich hab ich dann noch beschlossen mir ein bisschen was zu gönnen, genauer gesagt meine liebste Medizin gegen schlechte Laune - ein Klavier.
Natürlich kann ich mir hier nicht ein richtig tolles Klavier wie daheim leisten, aber nach einigem Hin- und Her hab ich dann ein Digital Piano gefunden, das ein guter Kompromiss ist.
Die "Quest" um es zu bekommen war ziemlich nervenaufreibend. Der Keyboardladen in Auckland liegt an der Ecke Upper Queen Street und Symonds Street - eigentlich einfach zu finden. Ich bin mit dem Auto nach Auckland rein und hab einen Parkplatz nahe Queen Street gefunden und bin dann den Rest hochgelaufen. So weit so gut.
Tatsächlich hatten sie das gewünschte E-Piano auch da, ich hab es aus probiert und für gut befunden.
Der Deal für das Piano war wirklich gut, 950 NZD (=ca. 580 Euro) für das Piano, einen stabilen Holzständer, Pedal und 3-Jahres Garantie. Außerdem gab's einen gratis Klavierhocker dazu.
Nachdem ich zuvor einige Zeit mit Preisvergleichen zugebracht hatte (auch mit Deutschland/England und möglichen Bestelloptionen) wusste ich, dass das wirklich ein guter Deal ist.
Also, Augen zu und durch: Nehm ich.
Leider liefert diese Zweigstelle des Ladens nicht aus, bzw. es hätte ein paar Tage gedauert. Ich dachte mir also: Naja, ich hab das große Auto, da dürfte es reinpassen.
"See you in 10 minutes", lautete meine Verabschiedung. Na von wegen .
Beinahe 40 Minuten später kam ich am Laden an, obwohl ich rein Luftlinienmäßig ca. 500m entfernt geparkt hatte. Warum hat das so lange gedauert?
Nun, es ist Auckland. Das heißt eine Menge Straßen führen unglücklicherweise nicht in die erwartete Richtung oder bieten plötzlich keine Abbiegemöglichkeiten mehr und ehe man es sich versieht ist man entweder in einer Einbahnstraße oder auf dem Motorway (jup, das ist passiert. Hatte eine halben Herzinfarkt, bis ich die nächste Ausfahrt gefunden hab und umdrehen konnte).
Nach einiger Verzweiflung, weil ich zwar auf Symonds Street gelandet war, aber irgendwie den Shop in keiner von beiden Richtungen finden konnte, rief ich dann meinen Hostdad an. Der gab mir den Tipp mich zurück den Berg runter zu Queen Street zu bewegen und dann hochzufahren. (Also mein ursprünglicher Plan, grob gesehen). Das klappte Gott sei Dank dann auch und ich bin endlich halbwegs dort gelandet wo ich hinwollte (falsche Straßenseite, aber die netten Mitarbeiter haben mir die Sachen über die Straße getragen^^'). Der Heimweg war dann vergleichsweise unkompliziert, nach so viel (unfreiwilligem) Rumkurven in Auckland wusste ich so langsam mal wo es langgeht ;-)
Also ran ans Klavier aufbauen! Selbst ist die Frau und so hab ich zum ersten Mal sowas wie handwerkliches Geschick bewiesen und alles tatsächlich zügig, korrekt und stabil aufgebaut. Yay!
Beim Anblick der vielen Schrauben und der Ikea-anmutenden Anleitung hatte ich schon so meine Bedenken gehabt (da fehlt bestimmt wieder so ein dämlicher Holzbolzen...oder man braucht obskure Schraubenzieher, für deren Erwerb ein satanistisches Ritual komplett mit Werkzeugkastenopfer und Schmieröl-Pentagramm notwendig ist).
Das E-Piano war dann auch noch so nett perfekt an den angedachten Platz zu passen, das war ich nämlich eher mit der Philosophie "Wird schon passen...oder ich stell's quer" angegangen.
Nun muss ich nur noch rauskriegen was ich mit meinem kleinen Ecktisch und Stuhl anstelle, die da nun eindeutig nicht mehr hinpassen. Aber da finde ich auch noch eine Lösung.
Das Klavier hört sich recht gut an, wobei ich noch einen Adapter für meine Kopfhörer und eventuell Lautsprecher erwerben sollte, da die eingebauten Lautsprecher den eigentlich möglichen Klang nicht wiedergeben können.
Wenn ich noch einen preiswerten Weg finde meine Noten auszudrucken (den Laptop auf das Klavier zu stellen ist suboptimal), dann bin ich zufrieden. Meine Hostfamilie hat keinen Drucker daheim und Copy Shop könnte bei meinen gewohnten Notenmengen teuer werden. Allerdings will ich mir definitiv keinen Drucker kaufen. Also wohl doch Copy Shop und Noten in Maßen.
Auf jeden Fall tut es gut wieder Klavier spielen zu können und meine Laune ist schon beträchtlich besser!
Nicht nur mit dem Autofahren in Auckland bin ich aus meiner Komfortzone herausgetreten. Gestern bin ich außerdem einer Facebookgruppe "Au Pairs in Auckland" beigetreten und habe nun Pläne für Lunch am Samstag mit vier anderen Au Pairs. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich daheim nicht getraut hätte etwas ähnliches mit Fremden auszumachen. Aber hier ist man schon fast dazu gezwungen, da die Agentur bislang zwar Trips, aber kaum bis gar nichts an "social outings" organisiert hat, wie z.B. eine Coffegroup.
Wenn man also nicht in irgendwelchen Vereinen oder etwas ähnlich regelmäßigem ist, muss man sehr bewusst auf Leute zu gehen und sich um Freundschaften bemühen. Sehr ungewohnt, nachdem in der Schulzeit solche Dinge eher nebenbei geschahen.
Ich freue mich aber definitiv auf Samstag und die neuen Leute. Es ist zwar immer wieder nett mit Lisa unterwegs zu sein, aber zum Einen hat sie nicht immer Zeit und zum Anderen kommt man sich irgendwann aufdringlich vor. Außerdem habe ich gerne mehr als eine Bezugsperson.
Ich versuche auch Trips zu planen; auch solche außerhalb von Auckland. Meine Hostmum hat mir einen guten Deal für ein Hostel am Taupo Lake geschickt und sofern ich jemanden finde der mitkommt, würde ich gerne dorthin. Es soll eine wirklich schöne Gegend sein und mit dem Auto sind es gerade mal etwas mehr als 3 Stunden Fahrt. Wenn man sich ein Auto für ein Wochenende mieten würde und sich die Kosten teilt, ist das auch gar nicht so teuer. Mal sehen ob jemand dafür zu haben ist :-)
Bis ich also mehr Freundschaften geschlossen habe, genieße ich die Kuscheleinheiten mit einer Katze, die hier nahezu jeden Tag vorbeischaut. Nachdem ich das eher scheue Tier vor ca. 1 Woche zu Knuddel- und Spieleinheiten überreden konnte, schaut sie nun öfters vorbei und kommt sofort zu mir, wenn ich nach draußen gehe, um ihre Schmuseeinheiten zu bekommen. Awww.
Nächste Woche bekomme ich eventuell südbadischen Besuch - eine Kollegin von Elke hat eine Nichte, die am Sonntag nach Neuseeland fliegt (Work &Travel). Ich hab ihr liebend gerne meine Kontaktdaten gegeben und freue mich, wenn wir mal etwas unternehmen können (mittlerweile könnte ich ihr sogar ein bisschen die Stadt zeigen ohne größeres Verlaufen).
Es wird auch nett sein mal wieder Deutsch zu hören, da ich eigentlich in einem konstanten Schwall von Englisch lebe - finde ich prinzipiell gut, aber so langsam kommt mir die deutsche Sprachmelodie und einige Phrasen/Wörter abhanden. Beim Telefongespräch mit Mum und Dad empfand ich meine eigene Stimme als sehr merkwürdig - einfach nur weil ich mich länger nicht hatte Deutsch reden hören :-D
Das war's auch schon von mir; ich werd jetzt mal schauen ob das Wetter hält und dann eventuell mal wieder einen Trip runter zu Coxs Bay unternehmen um ein wenig zu lesen und die Aussicht zu genießen.
Liebe Grüße!
Bonus: Baking cookies with the girls
Kia Ora!
Heute war Pip's vierter Geburtstag und das musste natürlich gefeiert werden! Pip und ich hatten jede Menge Spaß beim Dekorieren des Hauses - ein Luftballon hier, ein paar bunte Bänder dort, den Namen aus buntem Karton ausschneiden und an die Wand kleben, ein Banner über der Veranda und ein Windrädchen im Garten - voilá!
Pip hat sich sehr über mein Geschenk gefreut: Ein hübsches weißes Shirt und Fabric Markers, um dieses selbst zu bemalen. Dafür mussten natürlich sofort Ideen auf einem alten Shirt ausprobiert werden!
Um 15 Uhr rum kamen dann die ersten Gäste, Aufregung pur. Jede Menge 2-4 Jährige in einem Wohnzimmer erreichen bis dahin unbekannte Lautstärke- und Aufregungslevel.
Highlight der Party für die Kinder war auf jeden Fall der Besuch einer "Fairy", die sie eine gute Stunde lang unterhielt. Ich persönlich bekam davon nur ein paar Momente mit, da meine Aufmerksamkeit vor allem auf die kaum 1-Jahr alten Zwillinge (Geschwister eines Partygasts) gerichtet war. Ich habe selten so süße Babies gesehen...
Ihr Dad war auch ziemlich enstpannt mit ihnen und bevor man sich versah: "Can you hold him, Hannah?" und man steht mit einem Baby da. Nicht dass ich mich darüber beschweren würde - nicht bei einem so netten Baby. Corbin und Logan heißen die beiden. Logan war eindeutig mehr "outgoing" als Corbin - er hatte absolut kein Problem damit jemandem Fremden in die Arme gegeben zu werden. Corbin war da schon wählerischer. Allerdings konnte er überzeugt werden ein Weilchen in meinem Armen auszuharren, während Daddy beschäftigt war (kleiner Sieg).
Wenn die Familie je einen Babysitter braucht bin ich definitiv dafür zu haben!
Nachdem all die Kinder am späten Nachmittag abgeholt worden waren mussten natürlich die restlichen Geschenke ausprobiert werden. Jess hatte viel Spaß dabei mit Pips Kamera alles zu fotografieren was ihr vor die Linse lief. "Ready, steady, go" war ihr Warnspruch, bevor man vom Blitz geblendet wurde. Von den ca. 10 Bildern, die sie von mir gemacht hat, ist das ein oder andere sogar in Ordnung- nicht schlecht für eine 2-Jährige.
Pip musste natürlich noch ihren neuen Nagellack ausprobieren. Mir wurde die Ehre zuteil ihre Fußnägel in Pink und Orange zu lackieren. Nachdem Pip fand: Das kann ich auch; durfte sie das Nägel lackieren an mir üben.
Meine Fingernägel sehen jetzt schön bunt aus ;-)
Morgen treffe ich Lisa und wir gehen zusammen auf das Maori Festival Atamira in Auckland, unten beim Hafen. Ich bin sehr gespannt darauf! Wir haben Glück, denn das Festival findet nur alle zwei Jahre statt, also sind wir gerade im richtigen Jahr hier. Von einem Markt über Konzerte bis hin zu Demonstrationen traditioneller Handwerktechniken gibt es dort einiges zu sehen.
Am 28. September ist außerdem ein Trip mit den anderen Au Pairs nach Hobbiton und zu den Hunua Falls geplant, ein weiterer Punkt auf den man sich freuen kann.
Edit: Soo süß! Pip hat grad ein Bild von unserem Haus gemalt und angefangen Personen davor zu zeichnen. "I'm drawing you, Hannah!" "Oh, can I see?" "That's our family: Mummy, Daddy, you Hannah, Jess and me." Nach etwas Überlegung wurden noch Nana and Grandad (Oma und Opa) hinzugefügt. Noch signieren und dann geht's ab ins Bett ;-)
Kia Ora!
Heute ist der erste offizielle Frühlingstag in Neuseeland - und das Wetter hatte sich sogar entschieden mitzuspielen. Wir hatten ein tolles Wochenende mit jeder Menge Sonnenschein. Am Sonntagnachmittag sind wir runter zu Point Chevalier, einem Stadtteil Aucklands, gefahren und am Strand entlanggelaufen.
Neuseeland hat bereits erste Einflüsse auf mich - ich war in hochgekrempelter Hose und barfuß im unglaublich klaren Wasser unterwegs (im Bild sind eigentlich meine gesamten Füße unter Wasser...) und wenn es wärmer gewesen wäre, hätte ich vermutlich sogar einen Schwimmversuch gewagt.(Unglaublich, ich weiß.)
Einige mutige Strandbesucher waren sogar schwimmen...und meine Mädels haben beschlossen im Evakostüm im Wasser herumzutollen. Brrr.
Ich bin dann auch ordentlich nass geworden, als Pip beschlossen hat mich durchs Wasser zu jagen. Aber das macht ja nichts, man trocknet und wir
hatten unseren Spaß, das ist die Hauptsache.
Point Chevalier ist wirklich ein schöner Strand, der auch nicht sonderlich weit von unserem Haus entfernt ist. Von Coxs Bay (meiner "Lesebucht") sollte ich zu Fuß ca. 1 Stunde dorthin brauchen. Vielleicht muss ich einfach mal rauskriegen ob irgendein Bus in die Nähe fährt und dann den Rest laufen. Ich kann mir vorstellen, dass man hier schöne Stunden verbringen kann.
Direkt über dem Strand ist ein toller Spielplatz, also waren die Mädels auch ausreichend beschäftigt, nachdem wir alle den Sand weitgehend von unseren Füßen und Kleidern geklopft hatten und erst mal genug vom recht kühlen Wasser hatten. Obwohl man sich mit der Zeit daran gewöhnt, es ist nicht eisig.
Ansonsten...es geht mir weitgehend gut hier in Neuseeland. Ich vermisse meine gewohnten Freundeskreise, in denen sich schon alle kennen, die man einfach mal treffen kann und mit denen man sich blind versteht.

Zwar habe ich mich mit Lisa angefreundet, aber eine Person ist eben nicht die Welt und wir sind auch noch am Anfang. Vicky hat vorgeschlagen eine Coffegroup für die Au Pairs in Auckland Central zu organisieren - eigentlich eine gute Idee. Die Schwierigkeit im Freundschaften schließen liegt beim Au Pair Dasein darin, dass man nicht wie in der Schule jeden Tag Leute trifft und sieht und sich so anfreunden kann. Wenn man nicht in irgendeiner Gruppe ist oder etwas organisiert, muss jedes Treffen einzeln geplant werden und dieser Aufwand ist gerade am Anfang einer Freundschaft schwer - vor allem wenn man die andere Person eventuell doch nicht so gut leiden kann (weiß man oft vorher nicht). Aber es wird besser und ich bin mir sicher, dass mir das Freundschaften schließen keine Probleme bereiten wird - eher das Verabschieden am Ende des Jahres.
Überhaupt ist mir aufgefallen, dass ich jetzt schon fast einen Monat lang hier bin. Die Zeit verfliegt schneller als man glaubt und vieles was zu Beginn noch schwierig erscheint wird zur Routine. Man wird sicherer und geübter im alltäglichen Leben, von Interaktionen übers Einkaufen bis hin zum Busfahren. (Übrigens: In Auckland sagt man "Thank you" zum Busfahrer wenn man austeigt. Wer das nicht tut wird als "rude" wahrgenommen. Nette Geste!) So langsam erschließt man sich Wege in der Stadt und der Umgebung, hat gewisse Rituale, sowohl für sich selbst, als auch mit den Kindern und der Familie.
Mit den Kindern wird es wirklich besser mit der Zeit, also verzweifelt nicht zu Beginn, solltet ihr mal ein Au Pair sein ;-) Meine Mädels fragen an den Wochenenden nach mir und wollen mich sehen, weil ich nicht wie sonst am Morgen da bin. Gestern, als ich ins Haus kam, rannte mir Jess entgegen und umarmte mich mit einem freudigen "Hannah!" (Woraufhin ich prompt meine Jacke reinigen musste - laufende Kindernasen ;-) ) und Pip hat mich heute darum gebeten da zu bleiben und mit ihnen Abendessen zu haben. Auch im Alltag gewöhnen sie sich an mich, kuscheln während der Vorlesezeit, spielen Hide and Seek oder Seereise mit mir auf dem Spielplatz und insbesondere Pip mag mein Spiel "Freeze!" (Man sagt "Freeze" und alle müssen erstarren - besonders gut wenn man mit Kindern unterwegs ist und sie jederzeit zum Stoppen bewegen können muss ^^).
Ein bisschen Deutsch können die Mädels jetzt auch schon: Bis vier zählen und Guten Appetit. Weiteres Vokabular ist in Planung; Pip fragt mich gerne was dies und das auf Deutsch heißt.
Ich könnte vermutlich noch mehr erzählen, aber ich bin ein wenig müde und werde mich jetzt noch einem guten Buch oder dem Lord of the Rings Boxset widmen - Entertainment für den Rest des Abends, bevor es morgen wieder früh losgeht.
Morgen mache ich zum ersten Mal Pizzabrot und Curry Chicken für meine Hostfamily - mal sehen wie es ihnen schmeckt. Als Nachtisch ist eine Creme-Himbeer-Kreation geplant. Hmmmm...
Liebe Grüße und alles Gute nach Deutschland! (Oder wo auch immer ihr Leser gerade seid)
Edit: Gestern war wunderschönes Wetter, also habe ich den Bus nach Point Chevalier genommen und bin zum Strand hochgelaufen (man wird selbstständig!). Es war wirklich wunderschön dort; die Sonne schien, das Wetter war fast als warm zu bezeichnen (ich konnte in Dreiviertel Ärmeln und barfuß unterwegs sein) und der Strand war zwar besucht, aber nicht überfüllt. Da gerade Ebbe war konnte man zu ein paar Felsen am Rand des Strandes laufen bzw. klettern, von denen aus man einen tollen Blick hatte. Ich bin natürlich prompt ausgerutscht und die scharfen Muschelkanten haben meinen Zeh erwischt...aber wozu hat man den neuerdings immer ein First Aid Kit dabei.
Auf dem Felsen angekommen hab ich dann die Aussicht, die warme Sonne und ein gutes Buch genossen. Herrlich, dieses Land!