Sonntag, 28. Juli 2013

Meet my Hostfamily

Für alle Neugierigen unter euch: Meet my Hostfamily!

Die Familie Lee lebt in Auckland, in einem netten Stadtteil/Vorort namens Ponsonby. Dreißig Minuten zu Fuß zu einer von vielen Buchten oder zum Hafen, viele Cafés, Geschäfte, Parks...die Innenstadt ist ebenfalls nah und schnell erreicht- optimale Lage also!
Meine Hostparents, Vicky und Chris, arbeiten als 'solicitors', d.h. als Anwälte. Darum benötigen sie auch ein Au-Pair, das sich um ihre beiden Töchter kümmert. Philippa (Pip) ist mit ihren beinahe 4 Jahren die Ältere, ihre jüngere Schwester Jessica (Jess) ist 2 Jahre alt. Ich hatte bereits die Gelegenheit mit allen Vieren zu skypen (und Oma und Opa kennenzulernen, die gerade zu Besuch waren) und kann nur sagen: Das sind unglaublich süße Kinder! Ich freue mich sehr darauf sie besser kennenlernen zu dürfen, mit ihnen Zeit zu verbringen und eine Menge Spaß zu haben. Vicky, Chris und ich sind auf einer Wellenlänge, wir teilen den selben Humor und hatten bis jetzt immer interessante und amüsante Unterhaltungen.
Alles in allem scheint es bis jetzt das perfekte Match zu sein. Ich bin optimistisch und freue mich sie bald auch live und in Farbe vor mir zu stehen zu haben!

Montag, 22. Juli 2013

Nervosität? Ich doch nicht!

Noch knapp 2 Wochen, oder genauer gesagt 13 Tage bis ich in den Flieger steige und in Richtung Neuseeland fliege. Langsam macht sich doch Nervosität breit und man realisiert zum ersten Mal, was man da vorhat. Ein ganzes Jahr am anderen Ende der Welt, weit weg von Freunden und Familie. Als ich das alles geplant habe, kam es mir immer so vor als ob das "no big deal" wäre. Jetzt erst merkt man: Doch, ist es irgendwie schon.
Ich bin zwar absolut zuversichtlich, dass es eine wunderschöne und tolle Zeit werden wird, die ich niemals vergessen werde und die mich um einige Erfahrungen reicher machen wird, aber dennoch habe ich langsam doch etwas Angst. 

Die letzten Vorbereitungen werden getroffen, die Abschiedsfeier ist bereits vorüber, man hat sich schon mal provisorisch von allen verabschiedet und schwankt jetzt zwischen Vorfreude und Panik.

Am 5. August hebt mein Flieger ab. Erst einmal nach Singapur, wo ich einen Tag bei Freunden verbringen werde, bevor es abends weiter nach Brisbane und dann nach Auckland geht. Die ersten Tage in Auckland werden die Orientation Days sein, wo ich die anderen Au Pairs kennenlerne und wir eine Art Einführung bekommen. Was habt ihr zu erwarten, wie ist das Leben in Neuseeland, worum muss man sich kümmern, Fahrtheorie usw. usw.


Ich bin gespannt wie das werden wird und hoffe, dass ich direkt neue Kontakte knüpfen kann. 

Auch mit den Leuten von Kiwi Cruise Control, einem Paar, das sich darauf spezialisiert hat Autos für Backpacker zu kaufen und zu verkaufen, habe ich bereits geredet und mich auf einen Kaffee verabredet. Fahrbarer Untersatz sollte also auch kein Problem werden.

Alles läuft soweit gut!


Sonntag, 7. Juli 2013

And now it's official!

Da will man ungeduldig seine E-mails checken, dentk sich aber schon: So schnell werden die sich nicht entschieden haben, und just in dem Moment kommt ein Skype Anruf an. 
Hannah, we want to offer you the job.
The catch: Ich muss zur Induction (Sowas wie eine offizielle Begrüßung durch die Au Pair Agentur dort) am 8. August dort sein. 
Jetzt also die offiziellen Stellen antreiben schneller zu arbeiten beim internationalen Führerschein etc.
Aber ich glaube ich kann das schaffen. Ich werde jetzt morgen erst einmal alle möglichen Stellen anrufen und sicherstellen, dass es realisierbar ist. Sonst würde sich meine Familie für jemand anderen entscheiden, weil sie nicht bis Ende August warten können. Verständlich.
Aber ich bin zuversichtlich und happy!
Zeit eine Packliste zu schreiben, Visum zu beantragen, die Konten zu füllen und eine Abschiedsfeier zu organisieren!

Montag, 24. Juni 2013

Silberstreifen am Horizont

Nachdem ich meinen Abschlussball trotz tödlich langweiliger Reden gut überstanden habe, freue ich mich nun auf den Abistreich - endlich darf man auch mal mit Wasser und Farbe werfen, statt beworfen zu werden!

Vor allem aber geht es nun darum eine Familie zu finden. Die in meinem letzten Post erwähnte Familie hat heute morgen ein Skype-Gespräch mit mir geführt und so weit ich das beurteilen konnte, haben wir uns sehr gut verstanden. Sie klingen sehr nett und was sie mir so erzählt haben gefällt mir. Sie haben mir bescheinigt, dass mein Englisch so gut ist, wie man es mir bislang oft sagte (trotzdem kein Englisch Preis für mich beim Abi. Naja. Dafür Geschichtspreis. Man kann nicht alles haben.) und ich Humor hätte, was für sie äußerst wichtig sei. Noch dazu habe ich hauptsächlich Erfahrungen mit Kindern derselben Altersklasse der ihre Kinder angehören gesammelt, was für sie ein großes Plus ist. Wir haben vereinbart per Mail ein paar Fragen mehr zu klären und später in der Woche noch einmal zu skypen - ich freue mich drauf!
Das könnte wirklich was werden. Drückt mir die Daumen, ganz, ganz fest!

Freitag, 21. Juni 2013

Neues Glück!

Der Tag des Abschlussballs ist gekommen - byebye Schulzeit!
Um mir den Tag zusätzlich zu versüßen, kam eine Mail von einer neuen möglichen Gastfamilie. Diesmal wäre es Auckland, das liegt auf der Nordinsel. Die soll zwar etwas weniger schön sein als die Südinsel, dafür ist Auckland nicht wie Christchurch von einem Erdbeben verwüstet worden. Reisen kann man da außerdem auch und wozu habe ich denn meine Reisemonate und Wochenenden?
Ich hoffe das wird was!

Jetzt erst mal die letzten Vorbereitungen treffen, denn heute Abend ist es dann wirklich auch offiziell vorbei mit der Schulzeit. Es wird schon komisch sein sich von allen zu verabschieden und nicht zu wissen, wann und ob man sie wieder sieht (Ja, da ist noch der Abistreich und die Abiparty, aber insgesamt ist das doch heute Abend ein Abschied). Es ist das Ende einer Ära. 12 Jahre die Schulbank gedrückt und dabei eigentlich meistens Spaß gehabt. Nun entlässt man uns zu den festlichen Klängen vom Harry Potter Soundtrack (meine Gruppe hat Geschmack bewiesen und wir bekommen unsere Zeugnisse nun zu "Leaving Hogwarts" überreicht) in die große weite Welt.

Ich freue mich drauf!

Sonntag, 16. Juni 2013

Auf ein Neues...

Tja...so schnell kann es gehen. So eben eine Mail meiner potentiellen Gastfamilie bekommen - sie haben ein anderes Au Pair gefunden. Freut mich natürlich für sie, aber das heißt die Suche geht wieder los. Ich hoffe sehr bald ein neues Angebot zu bekommen. Ein anderes habe ich noch, aber die darin beschriebene Familie passt absolut nicht. Also abwarten und hoffen.

Montag, 10. Juni 2013

Greifbarer Traum

Nun ist es also soweit. In 3 Tagen wird man mir die Ergebnisse meines schriftlichen Abiturs aushändigen und dann gilt es nur noch eine mündliche Prüfung zu bewältigen, bevor man mich und alle anderen Abiturienten am 21. Juni in die große weite Welt entlässt. Wie so viele habe auch ich bereits Pläne für "die Zeit danach." Nach Neuseeland soll es gehen. Quasi ans Ende der Welt und dann noch ein bisschen weiter. 18384,67 km Luftlinie Entfernung zwischen Deutschland und "Aotearoa", wie die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, das Land nennen. Übersetzt heißt das soviel wie "Land der langen weißen Wolke". Ein schöner Name für ein schönes Land. Je mehr ich über Neuseeland höre und sehe, desto mehr zieht es mich dorthin.
Ein ganzes Jahr will ich dort verbringen, das "Working Holiday Visum" macht es möglich. Es wird nur einmal im Leben verliehen und gilt für 12 Monate. Damit darf ich in Neuseeland arbeiten und reisen. Hauptsächlich wird mein Aufenthalt jedoch von meiner Tätigkeit als Au-Pair geprägt sein. Bereits im März habe ich meine Unterlagen an meine Agentur, iSt, gesendet. Der Plan: 9 Monate in einer neuseeländischen Familie verbringen, die verbliebene Zeit reisen bis ich dann spätestens Ende August nach Deutschland zurückkehre um dann hier zu studieren. Wo genau? Noch keine Ahnung.
Nachdem sich bereits langsam eine gewisse Nervosität breitmachte, bekam ich vor ein paar Tagen eine Mail, die mich Luftsprünge machen ließ. Eine Kontaktanfrage einer Familie! Sofort las ich mir deren Profil durch und schrieb eine Mail an sie, denn sie klangen wirklich wunderbar. Momentan versuchen wir einen Skype Termin für die nächste Woche zu finden, bis dahin unterhält man sich per Mail. Ich bin sehr gespannt, aufgeregt und hoffe, dass es klappen könnte. Näheres zu der Familie erfahrt ihr, sobald klarer wird, ob es diese Familie für mich sein wird.
Soviel sei gesagt: Sie teilen meine Lesevorliebe...und wohnen 20min vom Meer entfernt.
Na wenn das keine guten Aussichten sind. Drückt mir die Daumen!

Wer einmal einen Blick auf das Land werfen will, in das es mich wenn alles gut läuft verschlagen wird...: